Warum unabhängige Beratung? Aus meiner kurzen Zeit als Vertreter in der “Ausschließlichkeit”

In meiner Zeit bei der Bank – siehe auch Unser Weg hatte ich eines Tages die Idee, die Kosten meiner Autoversicherung zu senken. Meine Familie war – historisch bedingt- seit Jahr und Tag mit allen Versicherungsverträgen unkritischer Kunde bei der örtlichen Allianz-Agentur.

Das war nicht das Ergebnis einer bewußten Entscheidung, sondern einfach “historisch” bedingt. In der DDR gab es nur eine einzige Versicherungsgesellschaft: die “Staatliche Versicherung der DDR” (siehe auch: Wikipedia).

Zur Wende hat dann die heutige Allianz SE nahezu sämtliche Verträge und somit alle Kundenverbindungen übernommen. Ein für die Allianz wahrscheinlich genialer Schachzug.

Bis heute sind viele Menschen „aus Tradition“ bei ein und demselben Versicherer oder bei ein und derselben Bank Kunde. Ist ja auch erstmal bequemer…

Somit war mein erstes Auto natürlich auch bei der Allianz versichert. Da wir Azubis in der Bank gelernt bekommen haben, dass die Angebote der Sparkasse „immer absolut hervorragend“ sind und wir als Mitarbeiter selbstverständlich noch einen Sonderrabatt bekommen, bin ich hoffnungsvoll auf die ÖSA-Versicherungsagentur der Sparkasse in Naumburg zugegangen.

Das Ergebnis war, dass ich mich ein klein wenig günstiger versichern konnte. Aber ich war enttäuscht, denn in meinen Vorstellungen – nach den vorangegangenen vollmundigen Versprechungen – hatte ich mit einer weit größeren Ersparnis gerechnet. Über Leistungsunterschiede habe ich mir zu dem Zeitpunkt ehrlicherweise noch überhaupt keine Gedanken gemacht. Heute weiß ich: “wer nichts weiß, redet über´n Preis”, 😉

Aufgrund meiner Unzufriedenheit begann ich zu recherchieren. Im Jahr 1998 hatte ich – relativ früh – bereits einen Internetanschluß. Mit meinem begrenzten Wissen begann ich zu suchen – und fand – ein wesentlich günstigeres Angebot.

Wegen dieser Erfahrung begann bei mir ein Denkprozeß. Konnte es wirklich sein, dass die Angebote der Sparkasse / ÖSA doch nicht immer die Besten sind, obwohl uns das so eingeredet worden ist?

Ein anderes prägendes Erlebnis drehte sich um das Thema Bausparen. Ganz offenbar bis heute eines der Lieblingsthemen von Sparkassen (LBS) und Volksbanken (Schwäbisch Hall). Es war ganz am Anfang der Ausbildung.

Unser Ausbildungsjahrgang hatte gerade gestartet. Wir waren gerade einmal drei Tage Mitarbeiter der Sparkasse Burgenlandkreis und schon ging es los – für eine Woche in die “große weite Welt” nach Potsdam an die damalige “Ostdeutsche Sparkassenakademie” am Templiner See.

Uns wurde in einer Woche in – in unseren Augen – nobelstem Ambiente in einer tollen neugebauten Hotel- und Kongreßanlage, malerisch am See gelegen, beigebracht, das Bausparen mit der LBS (Ost) das Beste ist, was man machen kann.

Außerdem war uns dann klar, dass dieses Produkt für jeden zu jeder Zeit in jeder Situation das Optimale ist – egal, ob Säugling, Erwachsener oder Greis, egal, ob man schon Bausparverträge oder bereits Wohneigentum hat oder nicht oder ob man überhaupt vor hat, sich eine Wohnung oder ein Haus zu kaufen.

Wir wußten jetzt: besser als ein Bausparvertrag der LBS sind zwei oder besser gleich drei Verträge.

Am Anfang habe ich das geglaubt und habe stolz meine Urkunde “LBS-Bausparberater” zu Hause aufgehängt.

Einige Jahre später, zu Beginn meiner Selbständigkeit, hatte sich meine Meinung ins Gegenteil verkehrt! Ich habe Bausparen gehaßt!

Heute weiß ich, das es wie mit Allem ist: “Die Dosis macht das Gift”. Da, wo es für den Kunden Sinn ergibt, in der richtigen Dosierung (Bausparsumme), vom passenden Anbieter, verkaufe ich auch (wieder) Bausparverträge. Aber eben nicht immer an jeden und nicht nur von einer einzigen Bausparkasse, denn es gibt eben nicht “den einzig richtigen Tarif”!

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