Warum Du Dein Haus niemals verlassen solltest…

…um nicht den Versicherungsschutz zu verlieren. So könnte man die Überschrift recht reißerisch schreiben.

Seriöser ist eher:

Wie Du Deinen Versicherungsschutz sicherst, selbst wenn Dein Haus nicht ständig bewohnt ist

In der Praxis kommt es ja häufig vor, dass z.B. aufgrund eines Erbfalles und / oder eines Kaufes jemand Besitzer einer Immobilie wird, die derzeit nicht bewohnt wird.

Warum kann das aus Sicht der Versicherung problematisch sein?

Die Erfahrungswerte von Versicherern zeigen, dass die Häufigkeit, aber auch die Höhe von Schäden bei nicht dauernd bewohnten Gebäuden erheblich größer sind.

Aber warum ist das so?

Dazu ein Beispiel aus der Praxis: Eine junge Familie aus Sömmerda erbt ein bis vor Kurzem bewohntes und gut instand gehaltenes Haus in Sangerhausen und möchte dies nach Renovierung selbst beziehen.

Als wir uns kennenlernten lag der Erbfall bereits einige Monate zurück. Dem aktuellen Versicherer war diese „Gefahrerhöhung“ leider bisher nicht angezeigt worden. Im Schadenfall hätte es also auf jeden Fall richtig Ärger und vermutlich mindestens eine massive Kürzung der Entschädigung gegeben – schlimmstenfalls gar nichts.

Daher war unsere erste „Amtshandlung“, dies dem Versicherer mitzuteilen. Dies ist eine grundsätzliche Pflicht des Versicherungsnehmers (§23VVG).

Spannend dabei ist, dass der Versicherungsvertrag (große und sehr bekannte Gesellschaft) von einer regionalen Bank betreut wurde und diese den Erbfall, aber auch den Umstand des Leerstandes kannte.
Leider blieb eine entsprechende Meldung an die Versicherung aus. (…)

Die Versicherung reagierte leider so, dass sie die Kündigung aussprach. Daher bekamen wir die Aufgabe, neuen Versicherungsschutz für das überall ungeliebte Risiko zu besorgen.

Zum Glück können wir als freies Maklerunternehmen auf extrem viele Anbieter des gesamten Marktes zurückgreifen!

Nach längerer Recherche fand sich ein Unternehmen, welches den gewünschten Schutz gegen einen fairen Zuschlag und guten Leistungen versichert hat. 🙂

Aufgrund der Entfernung zwischen Wohnort und neuem Haus konnte die Familie nur einmal wöchentlich nach dem Haus sehen. Und genau darin liegt die Problematik unbewohnter Gebäude.

Bei einem Kurzbesuch des Hauses machte sich ein großer Schrecken bei den Kunden breit: das Wohnzimmer stand mehrere Zentimeter unter Wasser! Am Heizkörperrohr war eine Muffe undicht geworden.

Unglaublich, aber wahr: aus dem kleinen Riß ist innerhalb einer Woche die Wassermenge von rund 300 gefüllten Badewannen ausgetreten!

Die Möbel und der Fußboden wurden dabei zerstört. Glück im Unglück: da es ein massiv gebautes Haus ist, sind – im Gegensatz zu Konstruktionen mit Holzständern, Gipskarton und Mineralwolledämmungen- keine weiteren Schäden an der Bausubstanz aufgetreten.

Bei einem bewohnten Haus wäre das Leck am Rohr vermutlich spätestens nach ein paar Stunden festgestellt worden und die Höhe des Schadens wäre nur ein Bruchteil der jetzigen.

Ähnliches kann man sich auch vorstellen, wenn z.B. ein Haushaltsgerät in Brand gerät. Aufgrund der Rauchentwicklung bekommt man dies als Bewohner in der Regel sehr schnell mit und kann einschreiten. Wenn das Feuer nur wenige Stunden Zeit hat, kann es schnell das ganze Anwesen in Schutt und Asche legen.

Wenn Sie guten und preiswerten (nicht billigen!) Versicherungsschutz für Ihre Immobilie suchen – wenden Sie sich an uns! 

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