Coronavirus – welche Versicherungen jetzt wichtig sind

Es ist leider so, daß die Corona-Pandemie zu erheblichen gesundheitlichen Folgen, schlimmstenfalls sogar bis zum Tod führen oder aber auch Ihren Betrieb ernsthaft in seiner Existenz gefährden kann. Viele Menschen fragen sich,  ob und welche Versicherungen in solchen Fällen greifen können.

Hier finden Sie eine kurze Übersicht der wichtigsten zutreffenden Versicherungsarten:

Versicherungen im privaten Bereich

Berufsunfähigkeitsversicherung

Diese Versicherung zahlt eine vereinbarte monatliche Rente, wenn die Ausübung des zuletzt ausgeübten Berufs aus gesundheitlichen Gründen, natürlich auch aufgrund Erkrankungen aufgrund der Corona-Infektion,  zu mindestens 50 % nicht mehr möglich ist.

(Risiko-)lebensversicherung (RLV)

Die Risikolebensversicherung leistet bei Tod. Insbesondere zur Absicherung der Familie und bei Kauf einer Immobilie empfiehlt sie sich zum finanziellen Schutz der Hinterbliebenen.

Sterbegeldversicherung

Die Sterbegeldversicherung leistet ebenfalls bei Tod der versicherten Person. Sie ist gedacht zur finanziellen Absicherung der Bestattungskosten, vor allem für ältere Menschen.

Krankenzusatzversicherung ambulant

Leistet auch bei einer Vielzahl von Untersuchungen beim Arzt, die nicht von der GKV abgedeckt sind. Beispiele sind Vorsorgeuntersuchungen, Schutzimpfungen,  oder zahnärztliche Behandlungen.

Krankenzusatzversicherung stationär

Leistet viele Dinge im Krankenhaus, die von einer gesetzlichen Krankenversicherung nicht abgedeckt sind. Insbesondere Ein- oder Zweibettzimmer und/oder Chefarztbehandlung.

Krankentagegeld (ggf. ab 43. Tag)

Ergänzt oder ersetzt die Einkommenslücke, die die gesetzliche Krankenversicherung läßt. Insbesondere für Selbständige sehr sinnvoll.

Betriebliche Versicherungen

Betriebsschließungsversicherung

Leistet bei (Umsatzausfall) infolge einer meldepflichtigen Seuche nach Infektionsschutzgesetz. In erster Linie für Betriebe, die Lebensmittel verarbeiten (z.B. Fleischer und Bäcker) oder handeln (z.B. Einzelhandel) sowie für das Hotel- und Gaststättengewerbe. Sie ist aber auch vereinzelt möglich für Betriebe im Gesundheitswesen und der Pflegebranche oder z.B. Fitnessstudios. Die Bedingung ist üblicherweise, dass eine amtliche Verfügung zur Schließung erfolgt sein muß, oder die Mitarbeiter wegen einer Infektion freigestellt werden müssen.

Derzeit gibt es nur noch vereinzelt Versicherer, die das Geschäft  wegen der aktuellen Pandemie noch nicht vollständig eingestellt haben.

Praxisausfallversicherung

Für bestimmte Freiberufler (z. B. Ärzte, Anwälte, Physiotherapeuten), wenn sie ihren Betrieb wegen Quarantäne unterbrechen müssen. Die Versicherung deckt die fixen Betriebskosten.

Für alle Versicherungen gilt immer (jetzt erst recht): sie müssen rechtzeitig vor Eintritt des Versicherungsfalles abgeschlossen worden sein

Rechtzeitige Beratung ist somit immer die Voraussetzung, denn ein bereits brennendes Haus versichert niemand!

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